Urban Survivors_Unternehmen LoLa12
25. Januar 2012 von Thomas Bebiolka
Dieser Fotofilm – Urban Survivors - erreichte uns gestern über den Newsletter von Ärzte ohne Grenzen (Medecins sans Frontieres ). Bitte schaut euch diesen Film an. Er sagt auf seine Weise, warum wir unser “Unternehmen LoLa2012″ starten. Hier ist ja alles noch einigermaßen gemütlich, solange man nur die Augen fest genug zukneift – dort gelten (schon? noch?) andere Regeln. Und wir sind NICHT getrennt.
Stichworte: Weniger ist Mehr – intelligente Askese – Kaufverhalten grundsätzlich überdenken – teilen/sharing – ausleihen – Scham überwinden – um Unterstützung bitten – abgeben – gezielt und sinnvoll spenden – verzichten… zugunsten anderer – Leiden lindern – intelligenter arbeiten – intelligenter produzieren: sozial, fair, ökologisch, nachhaltig, cradle to cradle – ein gutes Leben leben wollen: für sich und andere – was ist wesentlich? - emotionale Intelligenz steigern – Höflichkeit trainieren – liebende Güte praktizieren - Glück - Social Entrepreneurship…
Reichlich Stoff für dieses Jahr. Und für jeden einzelnen Tag, jeden Moment.

Danke für die Veröffentlichung des Films und die Denkanstösse.
Während es im Slum um die nackte Existenz geht, geht es bei
uns darum bei “Klarem Verstand” zu bleiben oder dazu zu kommen.
Ich finde das schwer und ringe darum, täglich “das Richtige” zu tun.
Die Angst, dass der menschengemachte Tod und der Slum näherrücken, wie jetzt in Griechenland, wo die Einen Ihr Kapital ins Ausland schaffen und die anderen – Schulkinder -anfangen zu hungern, verwirrt.
Sie verwirrt, weil wir nicht direkt eingreifen können, weil wir keine
Sendezeit zur besten Stunde in den Medien bekommen, sondern weil wir denken, wir können sowieso nicht genug tun… es nicht rechtzeitig schafften…
Das stimmt einerseits. Die Hungertoten von heute und morgen können wir nicht retten. Die geistig und seelisch Erkrankten vegetieren vielfach ebenfalls ohne Rettung und Aussicht auf Heilung. Aber – Mit Mut und Durchhaltevermögen und Kreativität schaffen wir die Welt von Übermorgen. Pflanze einen Baum oder eine Blume, einen Gedanken, feiere ein Dankesfest…
Solidarische Grüße Ute
Die Nachhaltigkeitsmaklerin, Bonn