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	<title>Zukunftspioniere &#187; Kathleen</title>
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	<description>Zusammenhänge verstehen . Verbindung schaffen . Sinn stiften</description>
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		<title>Konsum-Wandel:                &#8220;Unternehmen LoLa 2012 – Ich kanns (nicht) lassen“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An wie vielen Tagen des vergangenen Jahres haben Sie nichts gekauft? Den Geldbeutel in der Tasche gelassen, keine Überweisung gemacht, kein Geld in der Hand gehabt? Bei mir waren es genau 97. Ich wollte das mal wissen und habe deshalb mitgezählt. Es waren mehr als im Jahr davor, das kann ich auch ohne Statistik sagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1413" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1413 " title="Ichkannslassen" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2012/01/Ichkannslassen1-150x150.jpg" alt="Doch - Ich kann's lassen!" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Doch - Ich kann&#39;s lassen!</p></div>
<p>An wie vielen Tagen des vergangenen Jahres haben Sie nichts gekauft? Den Geldbeutel in der Tasche gelassen, keine Überweisung gemacht, kein Geld in der Hand gehabt? Bei mir waren es genau 97. Ich wollte das mal wissen und habe deshalb mitgezählt. Es waren mehr als im Jahr davor, das kann ich auch ohne Statistik sagen. Und es waren nicht meine schlechtesten Tage.</p>
<p>Am Anfang waren es nur die, an denen ich wegen Schreibklausuren, Workshops hier in unserem Zukunftslabor oder auch Krankheit das Haus nicht verlassen habe. Dann habe ich mich mit diesem Vorsatz rausgewagt: Du gehst jetzt in die Stadt und kaufst &#8211; nichts. Gar nicht mal so einfach, ehrlich gesagt. Aber mit der Zeit habe ich Übung bekommen, und fand es entlastend. Ich kann’s lassen – tatsächlich!</p>
<p>Gut, das Ganze ist symbolisch. Ich weiß auch, dass selbst dann, wenn ich keine Scheine oder Münzen über Ladentresen reiche oder in Automaten stecke, mein Geld sich bewegt – vor allem: weniger wird, denn ich gehöre zu den 80 Prozent der Bevölkerung, die in unserem Geld- und Zinssystem strukturell – das heißt auch ohne drastische Finanzkrise – draufzahlen (während bei 10 % das Vermögen stetig wächst und bei weiteren 10 % es ungefähr gleich bleibt; vgl. u.a. Margrit Kennedys Analysen in „<a href="http://occupy-money.de/occupy-money" target="_blank">Occupy Money</a>“.</p>
<p>Aber trotzdem: Es hilft, das eigene Gespür für das radikal notwendige Loslassen von Konsumgewohnheiten zu schärfen.</p>
<p>Auch <a href="http://www.utopia.de/magazin/kolumne-oekosex-das-neue-mehr-heisst-weniger-martin-unfried" target="_blank">Utopia</a>, das Flaggschiff des Lohas-Konsums, sieht zu Anfang des Jahres in Gestalt von Martin Unfried ein: „Mehr vom Mehr geht auf Dauer nicht. Auch nicht mehr vom vermeintlich Guten. Ohne Weniger keine Nachhaltigkeit.“ <a href="http://www.utopia.de/magazin/kolumne-oekosex-das-neue-mehr-heisst-weniger-martin-unfried"></a></p>
<p>Lasst uns zusammen das Unternehmen LoLa zum Erfolgsprojekt machen, <a href="http://www.lohas.de" target="_blank">Lohas</a>! <a href="http://www.simplify.de" target="_blank">Simplify</a> ist gut – LoLa geht tiefer: das ist nicht einfach verzichten, sondern hilft uns zu begreifen, wohin unser Leben letztlich führt, nämlich zum Ende. Und wieviel wir unterhalb der dicken (und für viele immer dünner und brüchiger werdenden) Konsumschicht eigentlich sind und haben.</p>
<p>2012 wird für uns Zukunftspioniere ein (weiteres, und besonders spannendes) Jahr des intelligenten Loslassens. Wir bieten denen, die sich auf diesen Weg begeben, unsere unterstützende und herausfordernde Begleitung an.</p>
<p>Und wir rufen nach Partnern, die unseren LoLa-Checker &#8211; eine fröhliche, effektive Entscheidungshilfe für den Alltag (ua als App.) – mit uns entwickeln und in die Tat umsetzen.</p>
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		<title>Übergang: Haiku for you</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/12/31/ubergang-haiku-for-you/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[zwischen den jahren                            inbetween the years
schwebt die zeit. im freien raum&#8230;            time&#8217;s floating. in open space&#8230;
&#8230; sieh da: die zukunft!                     &#8230; look there: the future!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="color: #cc99ff;">zwischen den jahren                            inbetween the years<br />
schwebt die zeit. im freien raum&#8230;            time&#8217;s floating. in open space&#8230;</span></p>
<p align="center"><span style="color: #cc99ff;">&#8230; sieh da: die <strong><span style="color: #00ffff;">zukunft</span></strong>!                     &#8230; look there: the <strong><span style="color: #00ffff;">future</span></strong>!</span></p>
<p align="center"><img title="Irish_Spirals" src="../wp-content/2011/12/Irish_Spirals1-150x150.jpg" alt="Irish_Spirals" width="150" height="150" /></p>
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		<title>Auschwitz-Retreat: Im Angesicht des Überwältigenden hilft nur Nicht-Wissen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Glassman]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitgefühl und Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprech-und Zuhör-Meditation]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer Woche auf dem wahrscheinlich größten Friedhof der Welt (ja, hier sind binnen fünf Jahren zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen ermordet worden – wir wissen das aus Geschichtsbüchern, aber jeder, der einmal selbst dort war, kann bestätigen, wie anders sich dieses Wissen am Ort des Geschehens anfühlt) zerfallen viele der Sorgen und Bedenken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1341" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-1341 " title="gemaltesBild" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/11/gemaltesBild-300x257.jpg" alt="... durchgespült; ausgewaschen ..." width="210" height="180" /><p class="wp-caption-text">... durchgespült; ausgewaschen ...</p></div>
<p>Nach einer Woche auf dem wahrscheinlich größten Friedhof der Welt (ja, hier sind binnen fünf Jahren zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen ermordet worden – wir wissen das aus Geschichtsbüchern, aber jeder, der einmal selbst dort war, kann bestätigen, wie anders sich dieses Wissen am Ort des Geschehens anfühlt) zerfallen viele der Sorgen und Bedenken, die meine Tage allzu oft füllen, buchstäblich zu Asche. Es ist nicht leicht, sich der Ungeheuerlichkeit dieser Tötungsmaschinerie auszusetzen, die in deren gewaltiger Dimension gekoppelt an Alltäglichkeit, Banalität und Bürokratie besteht. Und noch viel weniger leicht ist es für viele von uns, in die Versöhnungs- und Heilungsarbeit, zu der die Veranstalter dieser Retreat-Woche eingeladen hatten, auch die Täter einzubeziehen.</p>
<p>Was wissen wir denn über das Böse in uns? fragen sie; wer von uns kennt bis in alle Winkel seine Schatten, die unter bestimmten äußeren Umständen oder inneren Zuständen das Licht unserer kontrollierten, beherrschten Persönlichkeit verdunkeln? Nur wer diesen unangenehmen eigenen Anteilen furchtlos ins Gesicht zu sehen wagt, kann sich wirksam gegen das Böse wappnen, war eine der Botschaften dieser Woche in Auschwitz.</p>
<p>Darüber hinaus erweisen sich alle Versuche, das dort Geschehene mit Vernunft und Erklärungskonzepten zu bewältigen, als kläglich scheiternd.</p>
<p><em>Nicht-Wissen</em>, sagt <a href="http://zenpeacemakers.org" target="_blank">Bernie Glassman</a> als einer der Initiatoren dieses Friedenscamps, ist eine angemessenere Haltung: Ablegen, was man zu wissen glaubt, und – einfach zuhören. Still sein, dem Ort lauschen. Unwillkürlich neigt sich leicht der Kopf, die Ohren werden wach und der Schritt langsamer. Von diesem leeren Raum aus lässt sich</p>
<p><em>Zeugnis ablegen</em> vom Leid, das hier fast noch immer greifbar ist: Nicht die Augen schließen; nicht nach einer Stunde wieder in den Bus zur nächsten Sehenswürdigkeit und vorher noch schnell einen Schokoriegel; nicht abschweifen – da bleiben, bezeugen, die Namen der Toten nennen. Diese Standhaftigkeit öffnet die Tür zu unseren inneren Kräften, und die über 100 Teilnehmenden konnten staunend Zeugnis ablegen von einander und von dem, was bei jedem zum Vorschein kam.</p>
<p><em>Aktiv werden</em> aus Mitgefühl und Verbundenheit ist eine natürliche Reaktion nach einem solchen Reinigungsprozess.</p>
<p>Die Kostbarkeit einer uralten Menschheitstradition des tiefen Austausches haben wir jeden Tag erlebt: Das <strong>Council</strong>, aus dem archetypischen Kreis ums Lagerfeuer entwickelte Gesprächsform, betont das Sprechen und Zuhören von Herzen, hat uns das Mit-Teilen des Erlebten erleichtert und binnen fünf Tagen tiefe Verbindungen geschaffen.</p>
<p>Eine erste Folge aus diesem vielschichtigen Erlebnis: Unsere <a href="http://www.gluecksucher.de/" target="_blank">Einladung</a>, in erfrischenden Council-Runden – die die Veranstalter auch Sprech- und Zuhör-Meditation nennen – in tiefen Kontakt zu kommen (mit sich selbst und den anderen im Kreis) und Unterstützung zu erfahren. Was hilft mehr in diesen zersplitterten Zeiten?</p>
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		<title>Auschwitz-Retreat: Zeugnis ablegen vom Wandel</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adieu bis November – ich verabschiede mich in einen speziellen Rückzug: ins internationale, kombi-generationale und transreligiöse Retreat in Auschwitz-Birkenau.
Meine intensive Beschäftigung mit dem Schicksal deutscher Kriegskinder in den letzten Jahren in Versöhnungsseminaren und biografischen Schreibwerkstätten (die Erfahrungen daraus habe ich in einem Buch ausgewertet, das demnächst erscheinen wird) hat mich an diesen Punkt geführt. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1330" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-1330 " title="auschwitz-tracks" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/10/auschwitz-tracks-300x201.jpg" alt="Kein Weg zurück" width="210" height="141" /><p class="wp-caption-text">Kein Weg zurück</p></div>
<p>Adieu bis November – ich verabschiede mich in einen speziellen Rückzug: ins internationale, kombi-generationale und transreligiöse <a href="http://zenpeacemakers.org/auschwitz-retreat/?lang=de" target="_blank">Retreat in Auschwitz</a>-Birkenau.</p>
<p>Meine intensive Beschäftigung mit dem Schicksal deutscher Kriegskinder in den letzten Jahren in <a href="http://www.lebenschreiben.de/kriegskinder.htm" target="_blank">Versöhnungsseminaren und biografischen Schreibwerkstätten</a> (die Erfahrungen daraus habe ich in einem Buch ausgewertet, das demnächst erscheinen wird) hat mich an diesen Punkt geführt. Ich will in Auschwitz, dem ultimativen Ort der Opfer und der Täter, Zeugnis ablegen von den Kindern des „Täter-Volkes“, die durchweg Opfer waren, aber ihren Platz zum Erinnern und Trauern und Versöhnen nie fanden – bis heute, ganz langsam, und für viele längst zu spät. Und ich will die Spaltung auflösen. Manche Kriegskinder, denen ich erzählte von meinem Vorhaben, reagierten enttäuscht: „Aber da haben wir doch eben keinen Platz, da geht es doch nur um die Opfer!“ Vielleicht kann ich mit meiner Gegenwart dort den Graben zwischen den Opfern für einmal überspringen und damit zur Heilung beitragen.</p>
<p>Aber das ist nicht alles. Ich spüre die Krise unseres Finanzsystems, unserer Glaubenssysteme und der Konventionen unseres Zusammenlebens in den Knochen. Und ich weiß nicht, ob ich stark genug bin, um in der schon beginnenden Zeit der massiven Umwälzungen zu handeln und vor allem Schwächeren zu helfen, Suchenden Orientierung zu geben. Auch deshalb gehe ich nach Auschwitz: Da ist das Leiden absolut. Jammern auf hohem Niveau, Klagen aus der Komfortzone heraus, Schuldzuweisungen und Tabu-Pflege – das funktioniert alles nicht mehr.</p>
<p>Zeugnis ablegen heißt: im Unangenehmen ausharren, nicht davonlaufen. Die Zukunft kommt; wo sie schöner wird als das Jetzt, können wir uns freuen, wo sie härter wird, müssen wir Zeugnis ablegen.</p>
<p>„In Auschwitz bin nicht <em>ich</em> der Lehrer“, sagt Bernie Glassman, der Initiator und spirituelle Begleiter dieser Retreats, in seinem gerade mit Konstantin Wecker gemeinsam publizierten <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=373039" target="_blank">Buch</a>, „sondern der Ort selbst ist der Lehrer. Und er ist ein unerbittlicher Lehrmeister, der Menschen in Situationen führt, in denen sie gar nicht anders können als zu lernen und zu verstehen&#8230; Die Menschen, die nach einer Woche Auschwitz verlassen, sind nicht mehr die gleichen wie zuvor.“</p>
<p>Ich werde mich dann mit tatkräftigerer Entschiedenheit, mit gestärkter Klarheit Mitte November zurückmelden. Wer oder was auch immer &#8220;ich&#8221; dann ist.</p>
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		<title>Innovative Lehre &#8211; Es kommt drauf an, was man draus macht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Tage war ich zu einem Gespräch an eine rheinland-pfälzische Fachhochschule eingeladen. Dem Vize-Präsidenten für Studium und Lehre ist es gelungen, Fördergelder aus dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre für ein Projekt „Innovative Lehr- und Lernformen“ zu gewinnen, und nun soll es an die Umsetzung gehen.
In dem Gespräch, das sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1303" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1303" title="School-of-ChangeLeaders_28-12-08" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/10/School-of-ChangeLeaders_28-12-08-300x149.jpg" alt="Wozu lehren? Und wenn ja, wie?" width="300" height="149" /><p class="wp-caption-text">Wozu lehren? Und wenn ja, wie?</p></div>
<p>Letzte Tage war ich zu einem Gespräch an eine rheinland-pfälzische Fachhochschule eingeladen. Dem Vize-Präsidenten für Studium und Lehre ist es gelungen, Fördergelder aus dem <a href="http://www.bmbf.de/foerderungen/15440.php" target="_blank">Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre</a> für ein Projekt „Innovative Lehr- und Lernformen“ zu gewinnen, und nun soll es an die Umsetzung gehen.</p>
<p>In dem Gespräch, das sich unter anderem um passende Workshop-Designs zur Weiterbildung der Lehrenden, die Erfolgsaussichten von erzwungenem Lernen und den Stellenwert von e-Learning in der Lehr-Innovation drehte, wurden mir noch einmal einige Erfolgsfaktoren von ZukunftsBildung und insbesondere für die Gesundung der Lernkultur an Hochschulen bewusst:</p>
<ul>
<li>Die isolierten Förderprogramme des Bundes bergen die Gefahr der Parzellierung von Innovation. Für unterschiedliche Themen sind unterschiedliche Führungskräfte zuständig, und oft genug wird unverbunden „nebeneinander her innoviert“ – zuletzt in Sachen Internationalisierung, Qualität und Evaluation, Interdisziplinarität. Wenn die Verantwortlichen Lehr-Innovation allerdings als integralen Teilprozess einer umfassenden Hochschulentwicklung im Selbstverständnis einer Lernenden Organisation anlegen, können die jeweils geförderten Impulse synergetische Früchte tragen. Die Frage lautet also: <strong>Tief schürfen und weit denken oder den Ball flach halten?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Die <a href="http://www.stifterverband.org/wissenschaft_und_hochschule/lehre/exzellenz_in_der_lehre/index.html" target="_blank">Wettbewerbsförmigkeit der Bildungsförderung</a> droht den qualitativen Shift von Konkurrenz zu Kooperation zu boykottieren, der – von Neurowissenschaftlern wie <a href="http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/" target="_blank">Joachim Bauer</a> seit geraumer Zeit beschworen &#8211; ein Kernelement zukunftsträchtigen Lernens und Problemlösens ist. So bleibt den Hochschulen derzeit nur die Doppelstrategie: Sie ziehen gegen ihre Co-Institutionen in den Wettbewerb (und bedienen damit das teile-und-herrsche-Prinzip der Geldgeber), und setzen die Ressourcen dann, sofern sie gewinnen, weitsichtigerweise für kooperative Bildung ein – die wiederum fit machen soll für einen konkurrenzhaften Markt&#8230; <strong>Funktionieren wir tatsächlich immer noch wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JlNFhG8E9WI" target="_blank">der Pawlow’sche Hund</a>?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Bei Neuerungen im Lehr-/Lernverständnis und der entsprechenden Praxis zeigt sich (wie schon bei den Reformen der letzten Jahre, von <a href="http://www.hrk.de/bologna/de/home/1916.php" target="_blank">Bologna</a> bis <a href="http://www.universitaetsverlagwebler.de/battke-cremer-renz.html" target="_blank">Fusionen</a>) einmal mehr, dass wir es auch mit einem Generationswechsel zu tun haben. Viele der jüngeren Forschenden, Lehrenden und HochschulmanagerInnen sind beruflich mit Team-Methoden, Projektmanagement, Coaching oder virtuellen Lern- und Kommunikationswelten aufgewachsen. Zahlreiche (Dienst-)Ältere dagegen, der Schwemme von mehr oder weniger ergiebigen Reformen müde, die sie nach eher beschaulichen Jahrzehnten seit den 1990er Jahren in mehreren Wellen überspült hat, praktizieren im Stillen (oder auch lautstark) eine „Nach mir die Sintflut“-Haltung und setzen auf Bestandssicherung bis zu ihrer Pension. Nachvollziehbar, gerade angesichts häufig fehlgeleiteten und Steuergelder versenkenden Reform-Hypes – doch nicht <strong>hilfreich für Besserung</strong>. Dabei korrelieren die Haltungen zum staatlich verordneten Wandel zwar mehrheitlich, doch beileibe nicht ausschließlich mit dem biologischen Alter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Erfolgsentscheidend für Projekte zur Steigerung der Lehrexzellenz erscheint mir jedoch ein „Schalter im Kopf“, den immer mehr mit Verve umlegen, aber noch zu wenige überhaupt gefunden haben: Können wir das Selbstbild des Lehrenden – der (Besser-)Wissenden und Kanon-Verkünderin, des Fakten referierenden Vorne-Stehers – aufgeben zugunsten der Haltung des Co-Lernens, einer Mentorin und Begleiterin, des Unterstützers und Ermöglichers, zugunsten einer Lern-Partnerschaft mit intelligenten, neugierigen, verantwortungsvollen und potentiell unternehmerischen Persönlichkeiten (die wir heute noch StudentInnen nennen)? <strong>Das wäre nicht weniger als die bewusste Destruktion eines alten und das Aufbauen eines neuen Selbstverständnisses – das Auswechseln dessen, was Peter Senge ein <a href="http://www.solonline.org/res/kr/mentmodel.html" target="_blank">Mentales Modell</a> nennt. Die Bereitschaft dazu ist eine der zentralen Voraussetzungen für wirklich innovatives Lehren und Lernen. <a href="http://www.zukunftspioniere.com/was/actionlearning/" target="_blank">Action Learning</a> ist eine der Lehr-Lern-Methoden, die das fördert.<br />
</strong></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Mein Freund, das Wort: Verbindung schaffen durch Wortpatenschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 15:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wörter sind meine Freunde. Ich mag sie wirklich. Genau wie Freunde sind sie nicht immer nett; sie nerven durchaus, wir streiten uns, sie sind &#8211; wenn sie ihren Freundschaftsjob gut machen &#8211; unbequem und lassen mich nicht davon kommen, wenn ich es an Präzision oder Leidenschaft, an Verstand oder Herz fehlen lasse. Manchmal reden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1227" class="wp-caption alignleft" style="width: 309px"><img class="size-full wp-image-1227" title="Thomas-ZuPiTasche_lachend2_komp" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/09/Thomas-ZuPiTasche_lachend2_komp.JPG" alt="Glücklicher Wortpate" width="299" height="448" /><p class="wp-caption-text">Glücklicher Wortpate</p></div>
<p>Wörter sind meine Freunde. Ich mag sie wirklich. Genau wie Freunde sind sie nicht immer nett; sie nerven durchaus, wir streiten uns, sie sind &#8211; wenn sie ihren Freundschaftsjob gut machen &#8211; unbequem und lassen mich nicht davon kommen, wenn ich es an Präzision oder Leidenschaft, an Verstand oder Herz fehlen lasse. Manchmal reden wir voll aneinander vorbei. Schlimm ist lange Funkstille.</p>
<p>Wenn sie sich in Gruppen zusammentun oder in einer Reihe aufstellen, sehe ich die Buntheit, die roten Fäden, den Reichtum meines Lebens. Das schafft Kohärenz und stiftet Sinn.</p>
<p>Ein Wort mag ich ja im Moment besonders gerne: ZukunftsPioniere. Wir haben dieses Nominalkompositum bewusst als Etikett für unser berufliches Tun gebildet, weil die Verbindung mehr ist als die Summe der beiden Teile, die jedes für sich schon faszinierend genug sind: <strong>Zukunft </strong>ist, was kommt, indem wir es heute bilden mit jeder unserer Taten und jedem unserer Gedanken. <strong>Pioniere </strong>sind mutig Denkende und Handelnde, die Wege bahnen, wo vorher keine waren, oder zugewachsene Songlines alter Weisheit wieder freilegen. Zusammengenommen werden daraus Menschen, die sich freiwillig weit aus dem Fenster des Mainstreams lehnen, die prekär leben wie die fiedelnde Grille in <a href="http://www.amazon.de/Die-Grille-Maulwurf-von-Janosch/dp/B002U6H2MG" target="_blank">Janoschs Geschichte</a>, die an guten Tagen Staunen, an öderen Neid und Aggression auf sich ziehen. Weil sie Unruhe stiften&#8230;</p>
<div id="attachment_1236" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><img class="size-medium wp-image-1236" title="Urkunde_komp" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/09/Urkunde_komp-211x300.jpg" alt="Bescheinigte Zuständigkeit!" width="211" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bescheinigte Zuständigkeit!</p></div>
<p>Wie dem auch sei &#8211; ich finde, dieses Wort gehört geehrt. Deshalb gefiel mir die Idee von Tobias Mindner mit den Wortpatenschaften so gut, und ich habe meinem Mit-ZukunftsPionier die <a href="http://www.wortpatenschaft.de/index.php?cmd=suche" target="_blank">Wortpatenschaft</a> zum Geburtstag geschenkt. Er soll das Wort, das den Sprachschatz des Deutschen bereichert, wie mir Tobias glaubhaft versicherte, pflegen und möglichst oft ins Spiel bringen. &#8220;Hüten sie es vor Missbrauch und Verdrängung&#8221;, appelliert die Urkunde, die uns nun täglich sichtbar an unsere Verantwortung gemahnt.</p>
<p>Durch das umfängliche Befassen mit Sprache bin ich allerdings vor geraumer Zeit zu einer Einsicht gelangt, die ich, seit sie mir im Schlaf zufiel, beherzige: <em>Das wahre Wort kommt aus der Stille</em>. Also -  ab und zu auch mal den Stift schweigen lassen. Gute Freunde nehmen das nicht übel.</p>
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		<title>Zukunft schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 11:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionstage]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung für nachhaltige Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Design-Grundsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Expo 2000]]></category>
		<category><![CDATA[hat schreiben Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit im Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Rasanz des Wandels]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln für nachhaltiges Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Texte für Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[wer schreibt bleibt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Bleibt, wer schreibt? So hieß es mal, und diese Volksweisheit hat ja durchaus den Geschmack von Nachhaltigkeit, will man selbige als bewussten und aktiven Werterhalt verstehen. Als Zukunftspionierin, die dem Neuen, dem Gerade-Entstehenden das Wort redet, frage ich mich (und vermute mich dabei in guter Gesellschaft): Was bleibt denn vom Geschriebenen in der Rasanz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1206" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-full wp-image-1206    " title="Logo_UN-Dekade_Aktionstage2011_cmyk" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/09/Logo_UN-Dekade_Aktionstage2011_cmyk.jpg" alt="Zehn Jahre Nachhaltigkeit bilden - reicht das?" width="175" height="394" /><p class="wp-caption-text">Zehn Jahre Nachhaltigkeit bilden - reicht das?</p></div>
<p>Bleibt, wer schreibt? So hieß es mal, und diese Volksweisheit hat ja durchaus den Geschmack von Nachhaltigkeit, will man selbige als bewussten und aktiven Werterhalt verstehen. Als Zukunftspionierin, die dem Neuen, dem Gerade-Entstehenden das Wort redet, frage ich mich (und vermute mich dabei in guter Gesellschaft): Was bleibt denn vom Geschriebenen in der Rasanz des Wandels? Was für Texte halten nicht nur der Transformation stand, sondern befördern sie geradezu?</p>
<p>Beispiel: &#8220;Ein natursensibles Nachhaltigkeitsdesign muß einen alternativen Lösungsweg im Unterschied zu traditionell-technisch perfekten Design finden, was notwendige Änderungen in der Geisteshaltung bewusst einschließt. Das neue Nachhaltigkeitsdesign denkt Vernetzungen jeder Design-Auswahl auf die natürliche und kulturellen Ressourcen stets mit. Regionalidentität und Natursensibilität muß sich im Design wiederfinden.&#8221; (Rechtschreib-/Grammatikfehler im Original, KB)</p>
<p>Dieser erste Absatz aus den 10 Design-Grundsätzen zur Nachhaltigkeit für das 21. Jahrhundert, für Architekten formuliert anlässlich der EXPO 2000 von William McDonough (EXPO-Architekt), der BVMW-Baubestqualitätsgütegemeinschaft ARGE Gebäudepass (sic!) sowie dem <a href="http://www.nachhaltigermittelstand.de/nachhaltigkeitstexte.html" target="_blank">Deutschen Forum Nachhaltiger Mittelstand</a>, gibt zahlreiche Anregungen für das Schreiben über Nachhaltigkeit. Ich will nur zwei Fragen herausgreifen:</p>
<p>1. Wer agiert? (Grammatisches) Subjekt und damit (semantische) Akteure dieser Sätze sind a) &#8220;ein natursensibles Nachhaltigkeitsdesign&#8221; (Satz 1) bzw. &#8220;das neue Nachhaltigkeitsdesign&#8221; (Satz 2) und b) &#8220;Regionalidentität und Natursensibilität&#8221;. Das sind die handelnden Subjekte. Mein Vorschlag: Lasst Menschen handeln &#8211; auch in Texten! Ich &#8211; Wir &#8211; Architektinnen und Architekten &#8211; alle, die das Nachhaltigkeitsdesign anwenden: DAS sind Akteure. Regel 1 für nachhaltiges Schreiben: Lass MENSCHEN handeln, nicht Sachen!</p>
<p>2. Was geschieht? Das zeigen Texte durch ihre Verben &#8211; früher: &#8220;Tu-Wörter&#8221;. Was heute betulich klingt, hat einmal schön deutlich gesagt, worum&#8217;s geht: Verben sind die Wörter, die das Handeln, Machen, Agieren abbilden. Wie sieht das in unserem Beispieltext aus? Als Verben finden sich: &#8220;muss&#8230;finden&#8221;, &#8220;einschließt&#8221;, &#8220;denkt&#8221;, &#8220;muss&#8230;sich wiederfinden&#8221;. Klingt das nach Zukunft? Es klingt eher nach Appell, nach Moral, nach Enge &#8211; am ehesten weist vielleicht noch das &#8220;denken&#8221; auf Neues hin. Später im Text wird es besser; da ist von entwerfen, entwickeln, retten und koexistieren die Rede, von erkennen, respektieren und auf etwas bestehen. Da kommt Leben in den Text, weil starke Verben Bewegung bringen. Regel 2 für nachhaltiges Schreiben: Lass Menschen HANDELN!</p>
<p>Die Sprache ist unsere Freundin, auch im Zukunft-bauen.</p>
<p>Mit einer kleinen <a href="http://www.bne-aktionstage.de/index.php?year=2011&amp;d=g&amp;gid=1403" target="_blank">Schreibwerkstatt</a> (s. Terminhinweise rechts) laden wir ZukunftsschreiberInnen im Rahmen der Aktionstage &#8220;Bildung für Nachhaltige Entwicklung&#8221; ein, das Maß an frischen Texten im Deutschen zu erhöhen.  Auf Ihre Bestellung kann die Werkstatt natürlich auch größer werden.</p>
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		<title>Mach was. Es ist doch mittlerweile einfach, die Welt zu verbessern</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft verändern]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrgenerationenwohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, Aktionismus gibt es schon reichlich, und er trägt nicht immer bei zur Lösung unserer Probleme. Wenn wir Tätigsein im Sinne von Pflege des Lebens in unseren Alltag zurückholen, statt uns in Sonderkraftakten zu erschöpfen, hält unsere Energie länger &#8211; und der Effekt ist langfristiger (um nicht zu sagen: nachhaltiger).
Diese Botschaft transportiert auch das von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1127" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/06/GlasErde-vor-Himmel_BR-online-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Klar, Aktionismus gibt es schon reichlich, und er trägt nicht immer bei zur Lösung unserer Probleme. Wenn wir Tätigsein im Sinne von Pflege des Lebens in unseren Alltag zurückholen, statt uns in Sonderkraftakten zu erschöpfen, hält unsere Energie länger &#8211; und der Effekt ist langfristiger (um nicht zu sagen: nachhaltiger).</p>
<p>Diese Botschaft transportiert auch das von Ines Pohl, <a href="http://www.taz.de/" target="_blank">taz</a>-Chefredakteurin, im <a href="http://westendverlag.de/westend/buch.php?p=53" target="_blank">Westend-Verlag</a> herausgegebene Buch &#8220;50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Gesellschaft zu verbessern&#8221;. Beitrag Nr. 50 zum Thema MehrgenerationenWohnen stammt aus meiner Feder und ist als  kooperatives Projekt der AG Öffentlichkeitsarbeit unserer Wohngenossenschaft <a href="http://www.amaryllis-bonn.de/aktuelles_details.html?&amp;cHash=d40a564d8ca6cde32ad628c35905e88e&amp;tx_ttnews[tt_news]=79" target="_blank">Amaryllis eG</a> entstanden.</p>
<p>Am Sonntag, 19. Juni, um 16:30 Uhr lesen Leute aus der Wohngenossenschaft und dem lokalen Verein &#8220;Wohnen im Quartier&#8221; hier in Bonn ihre Lieblingsideen vor. Ein Sonntagnachmittag, der Zukunftsideen als Lesegenuss inszeniert &#8211; ja; Weltverbesserung ist auch kulturelles Geschehen, bei dem wir uns sogar wohlfühlen dürfen&#8230;  Und die vorgestellten Zukunftsideen sind so einfach umzusetzen, dass wir gleich heute damit anfangen können.</p>
<p>Das Buch kann während der Lesung, aber auch vorab und danach bei uns erworben werden (und natürlich auch im ganz normalen Buchhandel).</p>
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		<title>Spaghetti oder Pizza? &#8211; Lieber echte Transformation</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/05/05/spaghetti-oder-pizza-lieber-echte-transformation/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 14:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[unbequeme Wahrheiten]]></category>
		<category><![CDATA[weiche Faktoren entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch trifft Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Wiener Kunde nimmt derzeit für seinen Unternehmensbereich Post-Crisis folgende Zukunftspioniere-Dienste in Anspruch: a) CoPiloting bei seinem originären Gedankenflug mit Lenkungs-/Korrekturfunktion und Formulierungsfolge, b) intelligente / transformationsfördernde Redaktion seiner vorhandenen Konzepte.
Für einen seiner Klienten, ein Haus- und Hof-Händler, haben wir jüngst ein richtig gutes Szenario-Papier zu „Immobilienmarkt und Inflation“ erstellt. Nach der Präsentation schreibt mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1056" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1056" title="falsche Erwartungshaltung" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/05/Erwartungshaltung-falsche-150x150.jpg" alt="&quot;falsche Erwartungshaltung&quot;" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;falsche Erwartungshaltung&quot;</p></div>
<p>Ein Wiener Kunde nimmt derzeit für seinen Unternehmensbereich Post-Crisis folgende Zukunftspioniere-Dienste in Anspruch: a) CoPiloting bei seinem originären Gedankenflug mit Lenkungs-/Korrekturfunktion und Formulierungsfolge, b) intelligente / transformationsfördernde Redaktion seiner vorhandenen Konzepte.</p>
<p>Für einen seiner Klienten, ein Haus- und Hof-Händler, haben wir jüngst ein richtig gutes Szenario-Papier zu „Immobilienmarkt und Inflation“ erstellt. Nach der Präsentation schreibt mein Kunde:</p>
<p>„Es war, wie wenn ein Gast in einem Restaurant Pizza bestellt, und nach dem Essen herauskommt, dass er eigentlich Spaghetti wollte. So einen Gast kann man auch mit einer perfekten Pizza nicht zufrieden stellen. (…) Gleichzeitig müssen wir klarmachen, dass ‚Unentschlossenheit zwischen Pizza und Spaghetti’ Kosten verursacht&#8230;“<br />
Hintergrund war, dass von den beiden Geschäftsführern des Klienten einer bereits von einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation ausgeht und sich tätig darauf vorbereitet (incl. Notstromaggregat), während der andere zwar Veränderung kommen sieht, aber noch eher von Angst gelähmt ist.<br />
Der eine – der Tatkräftige – lädt nun am laufenden Band Experten aller Art ein, um den anderen – den Handlungsunfähigen – mittels eines Bombardements mit Fakten und Szenarien zur Aufgabe seiner Lähmung zu bewegen.</p>
<p>Das klappt nicht.</p>
<p>Überraschung!</p>
<p>Das Beispiel zeigt ein weiteres Mal, wie wichtig die sogenannten irrationalen Aspekte, die weichen Faktoren, die Wurzeln an den Wünschen &#8211; kurz: Beziehungsarbeit &#8211; heute schon in der Auftragsklärung sind. Wenn wir mit Fakten punkten wollen, dürfen wir die menschliche Ebene, die Begegnung mit Ängsten und Bedürfnissen nicht scheuen. Im Gegenteil: Soll heute eine Kundenbeziehung im Feld der Transformation überhaupt tragfähig werden, müssen wir hier ansetzen.<br />
Uns schmeckte allerdings auch das im Prinzip ja köstliche Vergleichsbild aus der Küche nicht ganz:<br />
Da wollte einer aus unserer Sicht nicht Spaghetti statt Pizza, sondern wohl eher die ganze Geschichte italienischer Kochkunst vorweg, die Herkunftsnachweise aller Zutaten, den Koch sehen und die Zusicherung, dass in dieser Küche auch alles optimal hygienisch zugeht&#8230; die Pizza als anschlussfähige Oberfläche, als Leckerli zum Erleichtern des Schluckens bitterer, <a href="http://www.wwf.de/interaktiv/filme/eine-unbequeme-wahrheit/" target="_blank">unbequemer Wahrheiten</a>.</p>
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		<title>Die taz ändert was. Wir auch</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/03/11/die-taz-andert-was-wir-auch/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 12:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abwasserloses Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrgenerationenwohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitbank]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit drängt: Umsteigen braucht es JETZT, bevor wir &#8211; ökologisch, ökonomisch, sozial &#8211; im alten Karren vor die Wand fahren. Das sagte sich Ende 2010 auch wieder mal die taz, Deutschlands mittlerweile traditionsreiche linke Tageszeitung, und brachte binnen 3 Monaten 50 kluge Köpfe bzw. flinke Hände in einem Kompendium der guten Ideen zusammen. Letzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1021" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><img class="size-thumbnail wp-image-1021" title="BuchCover &quot;50 einfache Dinge...&quot;" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/03/Titel_50-einfache-Dinge-120x150.jpg" alt="hands on: Tätig werden für die gute Zukunft" width="120" height="150" /><p class="wp-caption-text">hands on: Tätig werden für die gute Zukunft</p></div>
<p>Die Zeit drängt: Umsteigen braucht es JETZT, bevor wir &#8211; ökologisch, ökonomisch, sozial &#8211; im alten Karren vor die Wand fahren. Das sagte sich Ende 2010 auch wieder mal die <a href="http://www.taz.de/" target="_blank">taz</a>, Deutschlands mittlerweile traditionsreiche linke Tageszeitung, und brachte binnen 3 Monaten 50 kluge Köpfe bzw. flinke Hände in einem Kompendium der guten Ideen zusammen. Letzte Woche feierten wir in Berlin die Veröffentlichung:</p>
<p>&#8220;50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Gesellschaft zu verändern&#8221;, verfertigt vom <a href="http://westendverlag.de/westend/buch.php?p=53" target="_blank">Westend-Verlag</a>, ist ein 200-Seiten-Buch mit Gebrauchswert, ein ermutigendes Panorama leicht umsetzbarer, aber deshalb nicht minder subversiv-tiefgreifender Ideen vom Abwasserlosen Haus bis zum Wohnprojekt, vom Anderen Reisen bis zur Zeit-Bank. Unter den drei Überschriften &#8220;Solidarische Ökonomie&#8221;, &#8220;Ökologie&#8221; und &#8220;Soziale Kreativität&#8221; sind so viele praktische Beispiele der Nahraumverbesserung aufgezeigt, dass es jetzt aber langsam wirklich eng wird mit den Ausreden&#8230;</p>
<p>Nicht immer sind die Titel der einzelnen 3-Seiten-Beiträge aufschlussreich,  einzelne Artikel brechen mit dem radikal praktischen Ansatz dieses Sammelbandes, und die Chance der Vernetzung unter den AutorInnen hätte (spätestens auf der Veröffentlichungsfeier) besser genutzt werden können &#8211; dennoch natürlich höchst empfehlenswert, das Werk. Und nicht nur, weil wir &#8211; inspiriert von unserem Praxisprojekt <a href="http://www.amaryllis-bonn.de" target="_blank">Amaryllis eG</a> &#8211; Artikel 50 zum <a href="http://www.zukunftspioniere.com/was/weniger-ich-ist-mehr-wir-gemeinschaft-lernen/" target="_blank">MehrgenerationenWohnen</a> beigesteuert haben.</p>
<p>Am Sonntag, 19. Juni, ab 16 Uhr 30 lesen Amaryllis-BewohnerInnen Lieblingsideen aus dem Buch vor (zur <a href="http://www.amaryllis-bonn.de/wegbeschreibung.html" target="_blank">Adresse/Wegbeschreibung</a>). Das Buch gibt&#8217;s natürlich auch bei uns!</p>
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