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	<title>Zukunftspioniere</title>
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	<description>Zusammenhänge verstehen . Verbindung schaffen . Sinn stiften</description>
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		<title>Urban Survivors_Unternehmen LoLa12</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anders Denken - Wirklichkeit erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinwohlökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[LoLa]]></category>
		<category><![CDATA[intelligente Askese]]></category>
		<category><![CDATA[intelligenter produzieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufverhalten überdenken]]></category>
		<category><![CDATA[sinnvoll spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Survivors]]></category>
		<category><![CDATA[Weniger ist Mehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Fotofilm &#8211; Urban Survivors - erreichte uns gestern über den Newsletter von Ärzte ohne Grenzen (Medecins sans Frontieres ). Bitte schaut euch diesen Film an. Er sagt auf seine Weise, warum wir unser &#8220;Unternehmen LoLa2012&#8243; starten. Hier ist ja alles noch einigermaßen gemütlich, solange man nur die Augen fest genug zukneift &#8211; dort gelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Fotofilm &#8211; <a href="http://www.urbansurvivors.org/en/#/home" target="_self">Urban Survivors </a>- erreichte uns gestern über den Newsletter von <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/" target="_self">Ärzte ohne Grenzen</a> (Medecins sans Frontieres<a href="%3Ciframe%20src=%22%5C%22%20mce_src=%22%5C%22%22http://www.urbansurvivors.org/en/nairobi/embed%5C%22%20width=%5C%22520%5C%22%20height=%5C%22350%5C%22%20frameborder=%5C%220%5C%22%3E%3C/iframe%3E"> </a>). Bitte schaut euch diesen Film an. Er sagt auf seine Weise, warum wir unser &#8220;Unternehmen LoLa2012&#8243; starten. Hier ist ja alles noch einigermaßen gemütlich, solange man nur die Augen fest genug zukneift &#8211; dort gelten (schon? noch?) andere Regeln. Und wir sind NICHT getrennt.</p>
<p><strong>Stichworte: </strong>Weniger ist Mehr &#8211; intelligente Askese &#8211; Kaufverhalten grundsätzlich überdenken &#8211; teilen/sharing &#8211; ausleihen &#8211; Scham überwinden &#8211; um Unterstützung bitten &#8211; abgeben &#8211; gezielt und sinnvoll spenden &#8211; verzichten&#8230; zugunsten anderer &#8211; Leiden lindern &#8211; intelligenter arbeiten &#8211; intelligenter produzieren:  sozial, fair, ökologisch, nachhaltig, cradle to cradle &#8211; ein gutes Leben leben wollen: für sich und andere &#8211; was ist wesentlich? -  emotionale Intelligenz steigern &#8211; Höflichkeit trainieren &#8211; liebende Güte praktizieren -  Glück -  Social Entrepreneurship&#8230;</p>
<p>Reichlich Stoff für dieses Jahr. Und für jeden einzelnen Tag, jeden Moment.</p>
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		<title>Konsum-Wandel:                &#8220;Unternehmen LoLa 2012 – Ich kanns (nicht) lassen“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[LoLa]]></category>
		<category><![CDATA[bewusster Verzicht]]></category>
		<category><![CDATA[Flow ohne Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[intelligente Askese]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum-Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lohas]]></category>
		<category><![CDATA[LoLa-Checker]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen üben]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy Money]]></category>
		<category><![CDATA[Utopia]]></category>

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		<description><![CDATA[An wie vielen Tagen des vergangenen Jahres haben Sie nichts gekauft? Den Geldbeutel in der Tasche gelassen, keine Überweisung gemacht, kein Geld in der Hand gehabt? Bei mir waren es genau 97. Ich wollte das mal wissen und habe deshalb mitgezählt. Es waren mehr als im Jahr davor, das kann ich auch ohne Statistik sagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1413" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1413 " title="Ichkannslassen" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2012/01/Ichkannslassen1-150x150.jpg" alt="Doch - Ich kann's lassen!" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Doch - Ich kann&#39;s lassen!</p></div>
<p>An wie vielen Tagen des vergangenen Jahres haben Sie nichts gekauft? Den Geldbeutel in der Tasche gelassen, keine Überweisung gemacht, kein Geld in der Hand gehabt? Bei mir waren es genau 97. Ich wollte das mal wissen und habe deshalb mitgezählt. Es waren mehr als im Jahr davor, das kann ich auch ohne Statistik sagen. Und es waren nicht meine schlechtesten Tage.</p>
<p>Am Anfang waren es nur die, an denen ich wegen Schreibklausuren, Workshops hier in unserem Zukunftslabor oder auch Krankheit das Haus nicht verlassen habe. Dann habe ich mich mit diesem Vorsatz rausgewagt: Du gehst jetzt in die Stadt und kaufst &#8211; nichts. Gar nicht mal so einfach, ehrlich gesagt. Aber mit der Zeit habe ich Übung bekommen, und fand es entlastend. Ich kann’s lassen – tatsächlich!</p>
<p>Gut, das Ganze ist symbolisch. Ich weiß auch, dass selbst dann, wenn ich keine Scheine oder Münzen über Ladentresen reiche oder in Automaten stecke, mein Geld sich bewegt – vor allem: weniger wird, denn ich gehöre zu den 80 Prozent der Bevölkerung, die in unserem Geld- und Zinssystem strukturell – das heißt auch ohne drastische Finanzkrise – draufzahlen (während bei 10 % das Vermögen stetig wächst und bei weiteren 10 % es ungefähr gleich bleibt; vgl. u.a. Margrit Kennedys Analysen in „<a href="http://occupy-money.de/occupy-money" target="_blank">Occupy Money</a>“.</p>
<p>Aber trotzdem: Es hilft, das eigene Gespür für das radikal notwendige Loslassen von Konsumgewohnheiten zu schärfen.</p>
<p>Auch <a href="http://www.utopia.de/magazin/kolumne-oekosex-das-neue-mehr-heisst-weniger-martin-unfried" target="_blank">Utopia</a>, das Flaggschiff des Lohas-Konsums, sieht zu Anfang des Jahres in Gestalt von Martin Unfried ein: „Mehr vom Mehr geht auf Dauer nicht. Auch nicht mehr vom vermeintlich Guten. Ohne Weniger keine Nachhaltigkeit.“ <a href="http://www.utopia.de/magazin/kolumne-oekosex-das-neue-mehr-heisst-weniger-martin-unfried"></a></p>
<p>Lasst uns zusammen das Unternehmen LoLa zum Erfolgsprojekt machen, <a href="http://www.lohas.de" target="_blank">Lohas</a>! <a href="http://www.simplify.de" target="_blank">Simplify</a> ist gut – LoLa geht tiefer: das ist nicht einfach verzichten, sondern hilft uns zu begreifen, wohin unser Leben letztlich führt, nämlich zum Ende. Und wieviel wir unterhalb der dicken (und für viele immer dünner und brüchiger werdenden) Konsumschicht eigentlich sind und haben.</p>
<p>2012 wird für uns Zukunftspioniere ein (weiteres, und besonders spannendes) Jahr des intelligenten Loslassens. Wir bieten denen, die sich auf diesen Weg begeben, unsere unterstützende und herausfordernde Begleitung an.</p>
<p>Und wir rufen nach Partnern, die unseren LoLa-Checker &#8211; eine fröhliche, effektive Entscheidungshilfe für den Alltag (ua als App.) – mit uns entwickeln und in die Tat umsetzen.</p>
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		<title>Übergang: Haiku for you</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/12/31/ubergang-haiku-for-you/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[zwischen den jahren                            inbetween the years
schwebt die zeit. im freien raum&#8230;            time&#8217;s floating. in open space&#8230;
&#8230; sieh da: die zukunft!                     &#8230; look there: the future!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="color: #cc99ff;">zwischen den jahren                            inbetween the years<br />
schwebt die zeit. im freien raum&#8230;            time&#8217;s floating. in open space&#8230;</span></p>
<p align="center"><span style="color: #cc99ff;">&#8230; sieh da: die <strong><span style="color: #00ffff;">zukunft</span></strong>!                     &#8230; look there: the <strong><span style="color: #00ffff;">future</span></strong>!</span></p>
<p align="center"><img title="Irish_Spirals" src="../wp-content/2011/12/Irish_Spirals1-150x150.jpg" alt="Irish_Spirals" width="150" height="150" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufwachräume schaffen- Zukunft einüben!</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/12/21/aufwachraume-schaffen-zukunftsfahigkeit-einuben/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anders Denken - Wirklichkeit erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwachräume schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Set]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfähigkeit einüben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die U-Theorie von Otto Scharmer 2007 auf dem Markt kam, arbeiten wir damit. Unseren Verstand und unsere Herz-Intelligenz gebrauchen wir natürlich schon viel länger &#8211; aber es paßt auf wunderbare Weise zusammen.
Vor kurzem sah ich nochmals ein Video mit Otto, wo er auf dem Trainings-Gelände der Breuninger Stiftung saß und in drei Minuten Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1396" title="360 Grad" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/12/DSC01632-300x242.jpg" alt="360 Grad" width="300" height="242" />Seit die U-Theorie von Otto Scharmer 2007 auf dem Markt kam, arbeiten wir damit. Unseren Verstand und unsere Herz-Intelligenz gebrauchen wir natürlich schon viel länger &#8211; aber es paßt auf wunderbare Weise zusammen.</p>
<p>Vor kurzem sah ich nochmals ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J61juVBqmvw" target="_self">Video mit Otto,</a> wo er auf dem Trainings-Gelände der <a href="http://www.breuninger-stiftung.de/" target="_self">Breuninger Stiftung</a> saß und in drei Minuten Frau Breuninger <a href="http://www.ottoscharmer.com/" target="_self">Presencing</a> erklärte. Er sprach davon, dass besonders die westliche Welt, das Abendland, die soziale Intelligenz des Zwischenraums, zum Beispiel den Raum zwischen zwei oder mehr Menschen, zwischen zwei oder mehr Organisationen oder Unternehmen etc. kaum bis garnicht entwickelt, kultiviert oder nutzt.  Er sprach davon, dass wir <strong>Aufwachräume </strong>für ein erweitertes Bewusstsein schaffen müssen, in denen diese Arbeit möglich ist und das dies die primäre Aufgabe von Führung, von Leadern sein sollte.</p>
<p>Josef Beuys hat ja bereits die Frage gestellt, die eigentlich mehr eine Forderung war: <strong>Vor der Frage: Was können wir tun? muß der Frage nachgegangen werden: Wie müssen wir denken?</strong> ( Historisch will ich jetzt nicht weiter zurückgehen, aber diese Frage ist fast in jedem Jahrhundert gestellt worden.)</p>
<p>Das Gemeinsame ist wichtiger als das Trennende. Für Identitäten im Westen schwer zu akzeptieren. Welche Muster verbinden uns? Das war die Forschungsfrage von Gregory Bateson, der Mitbegründer der Tiefenökologie. Präsenz, die Kraft der Gegenwart, deutet ja darauf hin, die Wirklichkeit wahrnehmen und erkennen zu können. Welches <strong>Mind Set </strong>brauchen Sie dafür?</p>
<p>Wie und woher soll die Innovationkraft kommen, neue Visionen, neue zukunftsfähige Ideen und Produkte entstehen, wenn Sie nicht (mehr) wissen, von welchem &#8220;inneren Ort&#8221; Sie denken, auf welche glaubhafte Weise Sie Ihre Lerngeschichten, Ihre Stories erzählen, um neue tragfähige Muster und Gewohnheiten (Kulturen) zu schaffen? Von welchen Grundannahmen gehen Sie aus&#8230;und mit welcher Methode, mit welchem Prozess-Design stellen Sie fest, dass Sie auf einem guten, zukunftsfähigen Weg sind?</p>
<p>Unser bewusst gewählter Slogan: <strong>Zusammenhänge verstehen &#8211; Verbindung schaffen &#8211; Sinn stiften </strong>kommt aus der Tiefenerfahrung lebendiger, wirksamer, dialogorientierter Methoden. Machen Sie doch einfach Gebrauch davon. Lassen Sie uns <a href="http://www.zukunftspioniere.com/was/labor/" target="_self">gemeinsam Aufwachräume schaffen</a>, zum Wohle aller.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mediation: die Geschichte vom 18. Kamel</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/12/17/mediation-geschichte-vom-18-kamel/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 10:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
				<category><![CDATA[KonfliktTransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Krisenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es begab sich zu einer Zeit…Die Geschichte vom 18. Kamel
“Ein Wesir  hatte 3 Söhne. Als er starb, vermachte er seinen 3 Söhnen seine 17  Kamele mit folgendem Testament: Der Älteste möge die  Hälfte der Kamele erhalten; der mittlere Sohn ein  Drittel der Kamele und der Jüngste ein Neuntel   der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div><strong>Es begab sich zu einer Zeit…Die Geschichte vom 18. Kamel</strong></div>
<div>“Ein Wesir  hatte 3 Söhne. Als er starb, vermachte er seinen 3 Söhnen seine <strong>17  Kamele</strong> mit folgendem Testament: Der Älteste möge <strong>die  Hälfte</strong> der Kamele erhalten; der mittlere Sohn <strong>ein  Drittel</strong> der Kamele und der Jüngste <strong>ein Neunte</strong>l   der Kamele. Die Söhne fragten in allen Himmelsrichtungen alle  Mathematiker des Landes, keiner  konnte das Problem lösen. Da es keine  Antwort gab, fragten sie einen  Weisen.</div>
<div>
<p><strong> </strong>Der weise Mann<strong> </strong> dachte kurz nach und sagte: ich besitze ein einziges Kamel und das gebe ich euch  hinzu, dann könnt ihr teilen.</p>
<p>Durch diese Weisheit kam zu den 17 Kamelen ein 18. Kamel hinzu und…  nun konnten die Brüder  teilen: der älteste Bruder bekam die Hälfte von  18, also <strong>neun  Kamele</strong>; der mittlere Bruder bekam ein Drittel von 18 , also <strong>sechs  Kamele</strong>; der jüngste Bruder ein Neuntel von 18, also <strong>zwei  Kamele</strong>. Sie addierten: <strong>9 plus 6 plus 2 = 17</strong> &#8211; ein Kamel blieb übrig und der Weise bekam sein 18. Kamel zurück.</p>
<p>Ich verstehe das 18. Kamel als <a href="http://www.zukunftspioniere.com/was/konfliktklarung-mediation-gemeinsame-zukunft-als-ziel/" target="_self"><strong>Mediator</strong></a>, der zu  einem Streit als neutraler “Dritter” hinzugezogen wird. In dieser   Geschichte wird das 18. Kamel nur benötigt, um die Teilung vorzunehmen,   d.h.  <strong>eine stimmige gerechte Lösung</strong> für alle zu finden.  Danach zieht der Mediator sich zurück…er macht sich durch gute &#8211; das heißt eine win-win-Lösung &#8211; Arbeit überflüssig.</p>
<p>P.S.: Im Dez. 2011 hat der Deutsche Bundestag das <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_11/2011_495/02.html" target="_self">Mediationsgesetz</a> verabschiedet.</p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: x-small;"><span> </span></span></div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Friedensnobelpreis 2011</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/12/10/friedensnobelpreis-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 17:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
				<category><![CDATA[KonfliktTransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leymah Gbowee]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreisträgerin]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde in Oslo der diesjährige Friedensnobelpreis verliehen &#8211; zum ersten Mal an drei Frauen: Tawakkul Karman, jemenitische Journalistin und Menschenrechtlerin, Ellen Johnson-Sirleaf, Staatpräsidentin Liberias und Leymah Gbowee, liberische Frauenrechtlerin.
Im Jahre 2008 ist ein Dokumentarfilm entstanden mit dem Titel: Pray the Devil Back to Hell. Der Film erzählt vom mutigen Widerstand liberianischer Frauen, die im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde in Oslo der diesjährige Friedensnobelpreis verliehen &#8211; zum ersten Mal an drei Frauen: <strong>Tawakkul Karman</strong>, jemenitische Journalistin und Menschenrechtlerin, <strong>Ellen Johnson-Sirleaf</strong>, Staatpräsidentin Liberias und <strong>Leymah Gbowee</strong>, liberische Frauenrechtlerin.</p>
<p>Im Jahre 2008 ist ein Dokumentarfilm entstanden mit dem Titel: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Uon9CcoHgwA" target="_self"><strong>Pray the Devil Back to Hell</strong></a>. Der Film erzählt vom mutigen Widerstand liberianischer Frauen, die im Jahre 2003 maßgeblich dazu beigetragen haben, Frieden für ihr vom Bürgerkrieg zerrissenes Land zu erreichen und es möglich zu machen, dass Ellen Johnson-Sirleaf Afrikas erste demokratisch gewählte Präsidentin wurde.</p>
<p>Der Film &#8220;Pray the Devil Back to Hell&#8221; ist gestern am Vor-Abend der Preisverleihung in Stokholm im  Kino der Brotfabrik in Bonn gezeigt worden. Wir Zukunftspioniere hatten die Ehre, in den Film vorab einzuführen.</p>
<p>Sehen Sie zur Einstimmung ein Interview von Deepak Chopra mit Abigail Disney ( Produzentin des Films) und Leymah Gbowee. Bitte klicken Sie auf den Link&#8230;</p>
<p><a href="http://www.deepakchopra.com/video/view/92/conversation:_leymah_gbowee_and_abigail_disney">Nobelpreisträgerin</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auschwitz-Retreat: Im Angesicht des Überwältigenden hilft nur Nicht-Wissen</title>
		<link>http://www.zukunftspioniere.com/2011/11/14/auschwitz-retreat-im-angesicht-des-uberwaltigenden-hilft-nur-nicht-wissen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 16:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Glassman]]></category>
		<category><![CDATA[Council]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl und Verbundenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprech-und Zuhör-Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugnis ablegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Woche auf dem wahrscheinlich größten Friedhof der Welt (ja, hier sind binnen fünf Jahren zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen ermordet worden – wir wissen das aus Geschichtsbüchern, aber jeder, der einmal selbst dort war, kann bestätigen, wie anders sich dieses Wissen am Ort des Geschehens anfühlt) zerfallen viele der Sorgen und Bedenken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1341" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-1341 " title="gemaltesBild" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/11/gemaltesBild-300x257.jpg" alt="... durchgespült; ausgewaschen ..." width="210" height="180" /><p class="wp-caption-text">... durchgespült; ausgewaschen ...</p></div>
<p>Nach einer Woche auf dem wahrscheinlich größten Friedhof der Welt (ja, hier sind binnen fünf Jahren zwischen 1,1 und 1,5 Millionen Menschen ermordet worden – wir wissen das aus Geschichtsbüchern, aber jeder, der einmal selbst dort war, kann bestätigen, wie anders sich dieses Wissen am Ort des Geschehens anfühlt) zerfallen viele der Sorgen und Bedenken, die meine Tage allzu oft füllen, buchstäblich zu Asche. Es ist nicht leicht, sich der Ungeheuerlichkeit dieser Tötungsmaschinerie auszusetzen, die in deren gewaltiger Dimension gekoppelt an Alltäglichkeit, Banalität und Bürokratie besteht. Und noch viel weniger leicht ist es für viele von uns, in die Versöhnungs- und Heilungsarbeit, zu der die Veranstalter dieser Retreat-Woche eingeladen hatten, auch die Täter einzubeziehen.</p>
<p>Was wissen wir denn über das Böse in uns? fragen sie; wer von uns kennt bis in alle Winkel seine Schatten, die unter bestimmten äußeren Umständen oder inneren Zuständen das Licht unserer kontrollierten, beherrschten Persönlichkeit verdunkeln? Nur wer diesen unangenehmen eigenen Anteilen furchtlos ins Gesicht zu sehen wagt, kann sich wirksam gegen das Böse wappnen, war eine der Botschaften dieser Woche in Auschwitz.</p>
<p>Darüber hinaus erweisen sich alle Versuche, das dort Geschehene mit Vernunft und Erklärungskonzepten zu bewältigen, als kläglich scheiternd.</p>
<p><em>Nicht-Wissen</em>, sagt <a href="http://zenpeacemakers.org" target="_blank">Bernie Glassman</a> als einer der Initiatoren dieses Friedenscamps, ist eine angemessenere Haltung: Ablegen, was man zu wissen glaubt, und – einfach zuhören. Still sein, dem Ort lauschen. Unwillkürlich neigt sich leicht der Kopf, die Ohren werden wach und der Schritt langsamer. Von diesem leeren Raum aus lässt sich</p>
<p><em>Zeugnis ablegen</em> vom Leid, das hier fast noch immer greifbar ist: Nicht die Augen schließen; nicht nach einer Stunde wieder in den Bus zur nächsten Sehenswürdigkeit und vorher noch schnell einen Schokoriegel; nicht abschweifen – da bleiben, bezeugen, die Namen der Toten nennen. Diese Standhaftigkeit öffnet die Tür zu unseren inneren Kräften, und die über 100 Teilnehmenden konnten staunend Zeugnis ablegen von einander und von dem, was bei jedem zum Vorschein kam.</p>
<p><em>Aktiv werden</em> aus Mitgefühl und Verbundenheit ist eine natürliche Reaktion nach einem solchen Reinigungsprozess.</p>
<p>Die Kostbarkeit einer uralten Menschheitstradition des tiefen Austausches haben wir jeden Tag erlebt: Das <strong>Council</strong>, aus dem archetypischen Kreis ums Lagerfeuer entwickelte Gesprächsform, betont das Sprechen und Zuhören von Herzen, hat uns das Mit-Teilen des Erlebten erleichtert und binnen fünf Tagen tiefe Verbindungen geschaffen.</p>
<p>Eine erste Folge aus diesem vielschichtigen Erlebnis: Unsere <a href="http://www.gluecksucher.de/" target="_blank">Einladung</a>, in erfrischenden Council-Runden – die die Veranstalter auch Sprech- und Zuhör-Meditation nennen – in tiefen Kontakt zu kommen (mit sich selbst und den anderen im Kreis) und Unterstützung zu erfahren. Was hilft mehr in diesen zersplitterten Zeiten?</p>
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		<title>Auschwitz-Retreat: Zeugnis ablegen vom Wandel</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adieu bis November – ich verabschiede mich in einen speziellen Rückzug: ins internationale, kombi-generationale und transreligiöse Retreat in Auschwitz-Birkenau.
Meine intensive Beschäftigung mit dem Schicksal deutscher Kriegskinder in den letzten Jahren in Versöhnungsseminaren und biografischen Schreibwerkstätten (die Erfahrungen daraus habe ich in einem Buch ausgewertet, das demnächst erscheinen wird) hat mich an diesen Punkt geführt. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1330" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-1330 " title="auschwitz-tracks" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/10/auschwitz-tracks-300x201.jpg" alt="Kein Weg zurück" width="210" height="141" /><p class="wp-caption-text">Kein Weg zurück</p></div>
<p>Adieu bis November – ich verabschiede mich in einen speziellen Rückzug: ins internationale, kombi-generationale und transreligiöse <a href="http://zenpeacemakers.org/auschwitz-retreat/?lang=de" target="_blank">Retreat in Auschwitz</a>-Birkenau.</p>
<p>Meine intensive Beschäftigung mit dem Schicksal deutscher Kriegskinder in den letzten Jahren in <a href="http://www.lebenschreiben.de/kriegskinder.htm" target="_blank">Versöhnungsseminaren und biografischen Schreibwerkstätten</a> (die Erfahrungen daraus habe ich in einem Buch ausgewertet, das demnächst erscheinen wird) hat mich an diesen Punkt geführt. Ich will in Auschwitz, dem ultimativen Ort der Opfer und der Täter, Zeugnis ablegen von den Kindern des „Täter-Volkes“, die durchweg Opfer waren, aber ihren Platz zum Erinnern und Trauern und Versöhnen nie fanden – bis heute, ganz langsam, und für viele längst zu spät. Und ich will die Spaltung auflösen. Manche Kriegskinder, denen ich erzählte von meinem Vorhaben, reagierten enttäuscht: „Aber da haben wir doch eben keinen Platz, da geht es doch nur um die Opfer!“ Vielleicht kann ich mit meiner Gegenwart dort den Graben zwischen den Opfern für einmal überspringen und damit zur Heilung beitragen.</p>
<p>Aber das ist nicht alles. Ich spüre die Krise unseres Finanzsystems, unserer Glaubenssysteme und der Konventionen unseres Zusammenlebens in den Knochen. Und ich weiß nicht, ob ich stark genug bin, um in der schon beginnenden Zeit der massiven Umwälzungen zu handeln und vor allem Schwächeren zu helfen, Suchenden Orientierung zu geben. Auch deshalb gehe ich nach Auschwitz: Da ist das Leiden absolut. Jammern auf hohem Niveau, Klagen aus der Komfortzone heraus, Schuldzuweisungen und Tabu-Pflege – das funktioniert alles nicht mehr.</p>
<p>Zeugnis ablegen heißt: im Unangenehmen ausharren, nicht davonlaufen. Die Zukunft kommt; wo sie schöner wird als das Jetzt, können wir uns freuen, wo sie härter wird, müssen wir Zeugnis ablegen.</p>
<p>„In Auschwitz bin nicht <em>ich</em> der Lehrer“, sagt Bernie Glassman, der Initiator und spirituelle Begleiter dieser Retreats, in seinem gerade mit Konstantin Wecker gemeinsam publizierten <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=373039" target="_blank">Buch</a>, „sondern der Ort selbst ist der Lehrer. Und er ist ein unerbittlicher Lehrmeister, der Menschen in Situationen führt, in denen sie gar nicht anders können als zu lernen und zu verstehen&#8230; Die Menschen, die nach einer Woche Auschwitz verlassen, sind nicht mehr die gleichen wie zuvor.“</p>
<p>Ich werde mich dann mit tatkräftigerer Entschiedenheit, mit gestärkter Klarheit Mitte November zurückmelden. Wer oder was auch immer &#8220;ich&#8221; dann ist.</p>
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		<title>Innovative Lehre &#8211; Es kommt drauf an, was man draus macht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathleen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[biologisches Alter der Lehre]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Tage war ich zu einem Gespräch an eine rheinland-pfälzische Fachhochschule eingeladen. Dem Vize-Präsidenten für Studium und Lehre ist es gelungen, Fördergelder aus dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre für ein Projekt „Innovative Lehr- und Lernformen“ zu gewinnen, und nun soll es an die Umsetzung gehen.
In dem Gespräch, das sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1303" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1303" title="School-of-ChangeLeaders_28-12-08" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/10/School-of-ChangeLeaders_28-12-08-300x149.jpg" alt="Wozu lehren? Und wenn ja, wie?" width="300" height="149" /><p class="wp-caption-text">Wozu lehren? Und wenn ja, wie?</p></div>
<p>Letzte Tage war ich zu einem Gespräch an eine rheinland-pfälzische Fachhochschule eingeladen. Dem Vize-Präsidenten für Studium und Lehre ist es gelungen, Fördergelder aus dem <a href="http://www.bmbf.de/foerderungen/15440.php" target="_blank">Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre</a> für ein Projekt „Innovative Lehr- und Lernformen“ zu gewinnen, und nun soll es an die Umsetzung gehen.</p>
<p>In dem Gespräch, das sich unter anderem um passende Workshop-Designs zur Weiterbildung der Lehrenden, die Erfolgsaussichten von erzwungenem Lernen und den Stellenwert von e-Learning in der Lehr-Innovation drehte, wurden mir noch einmal einige Erfolgsfaktoren von ZukunftsBildung und insbesondere für die Gesundung der Lernkultur an Hochschulen bewusst:</p>
<ul>
<li>Die isolierten Förderprogramme des Bundes bergen die Gefahr der Parzellierung von Innovation. Für unterschiedliche Themen sind unterschiedliche Führungskräfte zuständig, und oft genug wird unverbunden „nebeneinander her innoviert“ – zuletzt in Sachen Internationalisierung, Qualität und Evaluation, Interdisziplinarität. Wenn die Verantwortlichen Lehr-Innovation allerdings als integralen Teilprozess einer umfassenden Hochschulentwicklung im Selbstverständnis einer Lernenden Organisation anlegen, können die jeweils geförderten Impulse synergetische Früchte tragen. Die Frage lautet also: <strong>Tief schürfen und weit denken oder den Ball flach halten?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Die <a href="http://www.stifterverband.org/wissenschaft_und_hochschule/lehre/exzellenz_in_der_lehre/index.html" target="_blank">Wettbewerbsförmigkeit der Bildungsförderung</a> droht den qualitativen Shift von Konkurrenz zu Kooperation zu boykottieren, der – von Neurowissenschaftlern wie <a href="http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/" target="_blank">Joachim Bauer</a> seit geraumer Zeit beschworen &#8211; ein Kernelement zukunftsträchtigen Lernens und Problemlösens ist. So bleibt den Hochschulen derzeit nur die Doppelstrategie: Sie ziehen gegen ihre Co-Institutionen in den Wettbewerb (und bedienen damit das teile-und-herrsche-Prinzip der Geldgeber), und setzen die Ressourcen dann, sofern sie gewinnen, weitsichtigerweise für kooperative Bildung ein – die wiederum fit machen soll für einen konkurrenzhaften Markt&#8230; <strong>Funktionieren wir tatsächlich immer noch wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JlNFhG8E9WI" target="_blank">der Pawlow’sche Hund</a>?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Bei Neuerungen im Lehr-/Lernverständnis und der entsprechenden Praxis zeigt sich (wie schon bei den Reformen der letzten Jahre, von <a href="http://www.hrk.de/bologna/de/home/1916.php" target="_blank">Bologna</a> bis <a href="http://www.universitaetsverlagwebler.de/battke-cremer-renz.html" target="_blank">Fusionen</a>) einmal mehr, dass wir es auch mit einem Generationswechsel zu tun haben. Viele der jüngeren Forschenden, Lehrenden und HochschulmanagerInnen sind beruflich mit Team-Methoden, Projektmanagement, Coaching oder virtuellen Lern- und Kommunikationswelten aufgewachsen. Zahlreiche (Dienst-)Ältere dagegen, der Schwemme von mehr oder weniger ergiebigen Reformen müde, die sie nach eher beschaulichen Jahrzehnten seit den 1990er Jahren in mehreren Wellen überspült hat, praktizieren im Stillen (oder auch lautstark) eine „Nach mir die Sintflut“-Haltung und setzen auf Bestandssicherung bis zu ihrer Pension. Nachvollziehbar, gerade angesichts häufig fehlgeleiteten und Steuergelder versenkenden Reform-Hypes – doch nicht <strong>hilfreich für Besserung</strong>. Dabei korrelieren die Haltungen zum staatlich verordneten Wandel zwar mehrheitlich, doch beileibe nicht ausschließlich mit dem biologischen Alter.</li>
</ul>
<ul>
<li>Erfolgsentscheidend für Projekte zur Steigerung der Lehrexzellenz erscheint mir jedoch ein „Schalter im Kopf“, den immer mehr mit Verve umlegen, aber noch zu wenige überhaupt gefunden haben: Können wir das Selbstbild des Lehrenden – der (Besser-)Wissenden und Kanon-Verkünderin, des Fakten referierenden Vorne-Stehers – aufgeben zugunsten der Haltung des Co-Lernens, einer Mentorin und Begleiterin, des Unterstützers und Ermöglichers, zugunsten einer Lern-Partnerschaft mit intelligenten, neugierigen, verantwortungsvollen und potentiell unternehmerischen Persönlichkeiten (die wir heute noch StudentInnen nennen)? <strong>Das wäre nicht weniger als die bewusste Destruktion eines alten und das Aufbauen eines neuen Selbstverständnisses – das Auswechseln dessen, was Peter Senge ein <a href="http://www.solonline.org/res/kr/mentmodel.html" target="_blank">Mentales Modell</a> nennt. Die Bereitschaft dazu ist eine der zentralen Voraussetzungen für wirklich innovatives Lehren und Lernen. <a href="http://www.zukunftspioniere.com/was/actionlearning/" target="_blank">Action Learning</a> ist eine der Lehr-Lern-Methoden, die das fördert.<br />
</strong></li>
</ul>
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		<title>Nachruf auf Steve Jobs</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[die du liebst]]></category>
		<category><![CDATA[finde eine Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs ist tot]]></category>
		<category><![CDATA[Tod Motor des Wandels]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Computer-Pionier Steve Jobs ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Der Krebs war nicht zu besiegen.
In seiner legendären Rede vor Studenten der Stanford University im Jahre 2006  sagte er bemerkenswerte Sätze mit philosophischer Tiefe: der Tod ist wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens und der wirkliche Motor des Wandels. Folgt eurem Herzen, hört auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1296" title="Rose-I_200" src="http://www.zukunftspioniere.com/wp-content/2011/10/Rose-I_200.jpg" alt="Rose-I_200" width="200" height="150" />Der Computer-Pionier Steve Jobs ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Der Krebs war nicht zu besiegen.</p>
<p>In seiner legendären Rede vor Studenten der Stanford University im Jahre 2006  sagte er bemerkenswerte Sätze mit philosophischer Tiefe: der Tod ist wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens und der wirkliche Motor des Wandels. Folgt eurem Herzen, hört auf eure Intuition und auf die Weisheit eurer inneren Stimmen. Laßt euch nicht von Dogmen einschränken und lebt nicht das Leben anderer sondern euer eigenes, denn das Leben ist kurz. Finde eine Arbeit, die du liebst, setz`dich dafür ein und wachse daran&#8230;</p>
<p>Aus diesen Einsichten inspiriert, hat er Großes geleistet. Wer will das bezweifeln!</p>
<p>Über Sätze dieser Qualität lohnt es sich lange nachzudenken. Und da wir das auch so sehen, werden wir Steve Jobs mit dieser Rede im Gedächtnis behalten.</p>
<p>Gute Reise durch den Bardo, Steve.</p>
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