Feeds
Artikel
Kommentare

TagesInspiration:

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigung besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden. Konfuzius

(Anm.:  Wenn Sie Einigung wirklich Wollen…bitte rufen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gern. )

Wir scheinen mit unseren Konzepten an einem Punkt angekommen zu sein, wo die Hellsichtigen, die mit der tieferen Quelle von Erkenntnis wirklich in Kontakt sind, wissen, dass dieser innere “Ort” die Qualität unserer Achtsamkeit bestimmt. Von dort kommen unsere Handlungsimpulse. Es reicht nicht aus, diesen Ort nur durch rationale Analyse zu orten, denn sich als Mensch zu bestimmen, ist nicht nur Aufgabe des Verstandes.

Hören Sie dazu Otto Scharmer in seiner Theorie U: “Der wirkliche Kampf der Gegenwart ist nicht der zwischen Zivilisationen oder Kulturen, aber zwischen unterschiedlichen Evolutionsmöglichkeiten der Zukunft, die sich für uns als Menschen ergeben. Das, worum es geht, ist eine Bestimmung, wer wir sind, wer wir sein möchten und wohin wir diese Welt, in der wir leben und die wir hervorbringen, führen möchten….Die alten Formen der Führung zerfallen ähnlich wie die Berliner Mauer. Wir brauchen mehr als nur einen neuen Ansatz für Führung. Wir müssen vielmehr das Konzept von Führung hinter uns lassen.” ( Theorie U, deutsche Ausgabe 2009, S. 44 )

Jeder und jede für sich muss sich auf die Entdeckungsreise machen, die tiefsten Quellen gemeinsamer Wahrnehmung und Willensbildung zu ergründen. Eine Intelligenz des offenen Denkens, des offenen Herzens und des offenen Willens.

Lesen Sie das Buch oder suchen Sie einen anderen Weg. Aber beginnen Sie zu suchen.

Menschen zu helfen, kluge und sinnvolle Entscheidungen zu treffen, ist hohe Führungskunst. Gerade in Zeiten höchster Ungewissheit.

Gegen Entscheidungsträgheit und Erkenntnisschwäche hilft das Heilmittel: Selbsterkenntnis. Ich möchte an dieser Stelle den großen amerikanischen Klinik-Clown Patch Adams zitieren, der schon länger als wir ( er ist ja auch älter…) voller Humor in der Welt unterwegs ist, um sinnvolle und (vielleicht) glückliche Gemeinschaften zu bauen. Er ist garantiert auch ein Zukunftspionier:

Patch Adams – 10 Dinge, die man tun sollte…

  • Sammle allen Abfall in einem Bereich Deines Wohnorts auf; sei der Wächter für diesen Bereich. Erzähle anderen darüber.
  • Sei anderen gegenüber immer freundlich. Experimentiere heftig damit.
  • Biete eine Schulter- oder Fussmassage an, egal wo Du gerade bist.
  • Kämpfe immer für Gerechtigkeit, egal wie viel es kostet.
  • Gehe einmal in der Woche in ein Pflegeheim, um die Menschen dort in Freundschaft aufzumuntern.
  • Mache das Fernsehen aus und werde interessant. Stelle Dich selbst dar.
  • Überlege, in der Öffentlichkeit albern zu sein. Singe laut heraus. Trage komische Sachen.
  • Finde Wege, deutlich weniger Geld zu brauchen; teile unglaublich.
  • Mache regelmäßig Zufallszusammenkünfte, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Fremden: z.B. 3 Bekannte einladen, die jeweils 3 Bekannte mitbringen; oder eine Einladung aushängen am Schwarzen Brett im Supermarkt; jeder bringt Essen und Getränke für sich und andere mit). Arbeite daran, im erweiterten Familienverband zu leben.( zB in MehrgenerationenWohnprojekten )
  • Verbringe Deinen Urlaub an Deinem Wohnort und verwende das Geld, um in Projekten zu arbeiten, die Gemeinschaften aufbauen.

(Diese Liste ist die Übersetzung einer Webseite von Patch Adams)

FührungsLabor

Es geht um Führung und Persönlichkeit, um Unternehmenskultur im 21. Jahrhundert.

“Möglicherweise brauchen wir gar keine Manager, um Management-Aufgaben auszuführen”, so die provokante These Gary Hamels, Professor der London Business School (LBS). In seiner Analyse ist das Grundproblem die Arbeitsteilung, die die Mitarbeiter von Kunden, Produkten, den Eigentümern des Unternehmens und – am Schlimmsten – von ihrer eigentlichen Kreativität getrennt habe. Aus diesem Grund seien Manager Koordinatoren von Menschen und Prozessen.

“Weil wir unsere Mitareiter auf den Status von Kindern reduziert haben, brauchen wir Manager. Wenn alle Mitarbeiter über alle Informationen verfügten, wie viele Manager würden wir dann noch brauchen?”, so Gary Hamel.

Technik aus dem 21.Jahrhundert, Managementprozesse aus dem 20.Jahrhundert und Führungsprinzipien aus dem 19.Jahrhundert…Nur klar definierte Brüche mit dieser systemischen Art und Weise bringt radikale Innovation im Management. Will man das?

In London gibt es jetzt – wohl in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung – das erste Management Lab um die Führung der Zukunft zu erfinden. Wir von den Zukunftspionieren haben ein Zukunftslabor-Konzept entwickelt, dass Ihnen sofort für ein FührungsLabor zur Verfügung steht. Der Ort ist sehr flexibel. Hier können Sie “Nicht-Wissen” als Ressource einsetzen, um herauszufinden, was Führung für Sie und Ihr Unternehmen im 21.Jahrhundert bedeuten soll und kann.

Unsere Erfahrungen und Inspirationsquellen erzählen wir Ihnen gerne im Vorgespräch.

“Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Wort sind nicht wahr.” LaoTse

Ein genialer Schachzug vom Kabarettisten Georg Schramm, der eine Totenrede hielt in Neues aus der Anstalt, die unserem Verteidigungsminister Gutenberg zum Vorbild für künftige Reden dienen sollte. Ein ergreifender Moment der Wahrheit und Aufrichtigkeit…im Fernsehn. Respekt Herr Schramm. Diesen Schneid, diese Courage können wir 1 zu 1 ins Management übertragen.

Im Folgenden die Rede als Text, wenn Sie auf Georg Schramm klicken, ein link auf you tube:

“Das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Lassen Sie uns deshalb den Krieg draußen halten, und bleiben wir bei der Wahrheit. Der Tod ist der denkbare Abschluss eines soldatischen Arbeitstages. Diese Männer sind in Ausübung ihres Berufes gestorben, und der Tod ist die logische Konsequenz soldatischen Handelns. Auch wenn wir das gerne verdrängen und zur Tarnung Namen erfinden wie: gefallen, verloren, im Feld geblieben. Letztlich wird in der Fachliteratur alles gleich behandelt, unter der Rubrik: Weichzielverlust. Weiterlesen »

Labor für Morgen

Kluge Fragen – nützliche Methoden – intelligente Lösungen

Was macht Fragen klug? Wie sind Methoden nützlich? Wann werden Lösungen intelligent?

Unser Labor ist eher eine Haltung als ein Ort: Wir sind „im Labor“, wenn wir fragen, forschen, experimentieren. Wenn wir „ins Labor gehen“, dann mit Entschlossenheit, Leidenschaft und Freude. Das Labor, im Verständnis einer modernen Alchemie, sind wir selbst – unterstützt von Materialien, die unsere Kreativität befördern. Träume, Beziehungen, Kontakte, Projekte…bringen Sie alles mit. Wir verstehen Alchemie als eine Metapher für innere Wandlungsprozesse und NichtWissen als eine kostbare Ressource. Weiterlesen »

ClownimmunitätWie kommt das Neue in die Welt?

Der Sitz des 2003 gegründeten World Parliament of Clowns befindet sich im ersten Stock einer ehemaligen Bäckerei in Korschenbroich. Hier wohnt Antoschka, die Gründerin. Große Namen sind hier organisiert: Patch Adams, Oleg Popov, Desmond Tutu, Jerome Ringo, Ervin László, Dietmar Schönherr, Wim Wenders…

“Jeder Mensch verfügt über einen inneren Clown…Alle tragen das Potential in sich. Aber gerade in Deutschland und den westlichen Ländern sind viele Leute sehr zugeknöpft und haben Angst, ihre Seriösität zu verlieren, wenn sie Dinge tun und sagen, die nicht zum Mainstream gehören. Denen kann geholfen werden. Wir verleihen ihnen eine Clownimmunität. Angenommen, ein Forscher hat eine wahnsinnige Theorie, die noch nicht bewiesen ist, dann hilft ihm diese Immunität. Er kann darüber reden und ist nicht mehr angreifbar. Heute klingt die Theorie vielleicht verrückt, morgen richtet sich die Welt danach. Viele Theorien und Entdeckungen sind untergegangen, weil die Schöpfer Angst hatten, von Spezialisten ausgebuht zu werden…Clowns verändern das Chaos durch Kreativität und Spontaneität. Und auch das Scheitern kann ein Teil des notwendigen Prozesses sein auf dem Weg zurück zu einer Welt in Harmonie, die weniger vom Ego als vielmehr vom Wir-Gedanken beseelt ist. Die Clowns der Welt sind die geborene Spezies, um dies zu erreichen.” Ekatarina Moshaeva (Antoschka)

Eine wirkliche Zukunftspionierin, denn Lachen verbindet, stiftet GemeinschaftsSinn.

Sollten Sie bereits ein Lächeln auf den Lippen haben, setzen Sie die rote Nase auf und ab ins Büro.

Eine Führung ohne transparente ethische Grundlagen, das heißt Werte, ist heute kaum noch möglich. In Zeiten, wo die finanzielle Bewertung von Produkten oder Unternehmen nur durch ethische Werte gesteigert werden kann, ist Klarheit und Transparenz über das verbindend Gemeinsame eine existentielle Notwendigkeit.

Die Logik und Analyse der gegenseitigen Abhängigkeiten, global, national wie regional, ist in den Focus ethischer Grundlagendebatten geraten. In Zeiten großer Unsicherheit und Orientierungslosigkeit, sind Fragen wie: Sage mir was du glaubst, denkst, fühlst oder willst…nicht indiskret sondern überlebensnotwendig. Gute Methoden zur Datensicherung sind gefragt, die die “neuen Identitäten” erfassen sollen.

Aber kann man eine neue Identität einfach so beschließen? NEIN.

Wenn Sie den Film gesehen haben: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen, dann wissen Sie, dass nirgends so viel Unvereinbarkeit existiert, wie in verschiedenen Religionspraktiken. Nur weil Unternehmen als System betrachtet werden können, mit dem Arbeitnehmer Verträge schließen, heißt das nicht, dass alle an einem Strang ziehen. Wünschenswert, aber sehr unrealistisch – und würde viele Trainer für Teamkommunikation über Nacht arbeitslos machen.

Wichtig ist doch, die gesellschaftlichen Umstände insgesamt so zu verändern, dass neues Bewusstsein entsteht. Wenn Unternehmen sich nicht schnell genug bewegen, um aus Einsicht und Veränderungswillen andere, Ressourcen und Mitarbeiter schonendere Produktionsbedingungen einzuführen, könnte der kritische Konsument durch Kaufverweigerung dafür sorgen, dass Druck entsteht. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die das zum Ziel haben, vermehren sich rasch.

“Tatsache ist, dass transformative Praktiken in unserer modernen Welt weder in der frühen Erziehung noch im informellen sozialen Leben die geringste Rolle spielen.” (Varela, 1994) Das ist auch meine Lebenserfahrung. Nur mit dem Unterschied, dass ich erfahren durfte, wo auf dieser Welt ich danach suchen musste.

Der Unternehmer hat die Aufgabe, die Lücke zwischen Wissen und Handeln sinnvoll im System zu schließen. Die ideale Spielwiese für Entrepreneure.

An dieser Schnittstelle offenbart sich der Zusammenhang zwischen ethischer Gesinnung und Innovationskraft. Der ethische Könner als ZukunftsUnternehmer in Aktion.

(Wird fortgesetzt)

Es begab sich zu einer Zeit…Die Geschichte vom 18. Kamel
“Ein Wesir hatte 3 Söhne. Als er starb, vermachte er seinen 3 Söhnen seine 17 Kamele mit folgendem Testament: Der Älteste möge die Hälfte der Kamele erhalten; der mittlere Sohn ein Drittel der Kamele und der Jüngste ein Neuntel der Kamele. Die Söhne fragten in allen Himmelsrichtungen alle Mathematiker des Landes, keiner konnte das Problem lösen. Da es keine Antwort gab, fragten sie einen Weisen.

Der weise Mann dachte kurz nach und sagte: ich besitze ein einziges Kamel und das gebe ich euch hinzu, dann könnt ihr teilen.

Durch diese angewandte Weisheit kam zu den 17 Kamelen ein 18. Kamel hinzu und… nun konnten die Brüder teilen: der älteste Bruder bekam die Hälfte von 18, also neun Kamele; der mittlere Bruder bekam ein Drittel von 18 , also sechs Kamele; der jüngste Bruder ein Neuntel von 18, also zwei Kamele. Sie addierten: 9 plus 6 plus 2 = 17 – ein Kamel blieb übrig und der Weise bekam sein 18. Kamel zurück.

Ich verstehe das 18. Kamel als Mediator, der zu einem Streit als neutraler “Dritter” hinzugezogen wird. In dieser Geschichte wird das 18. Kamel ja nur benötigt, um die Teilung vornehmen zu können, d.h.  eine stimmige gerechte Lösung für alle zu finden. Danach zieht der Mediator sich zurück…er macht sich durch gute Arbeit überflüssig.

Wisdom in Action.

Sollten Sie sich diese Frage gerade stellen, dann habe ich eine “provisiorische” Antwort für Sie: Wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es weitergeht, dann sollten Sie sich fragen, wo Sie herkommen und wer Sie sind.

Haben Sie die letzten 250 Jahre Geistesgeschichte verstanden? Glauben Sie, dass dies die Beste aller denkbaren Welten ist? Sind Sie davon überzeugt, dass Sie sich verändern können? Das Sie lernfähig sind…Können Sie Fragen dieser Art überhaupt ertragen?

“Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.” Ist von Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Mein Gott ist das lange her, dass ich solche Sätze als junger PhilosophieStudent unter blühenden Obstbäumen las und fühlte, wie das Blut in meinen Adern pulsierte. Und wie freue ich mich, dass ich solche Sätze in Brand Eins wieder lese, im SchwerpunktHeft: Lebensplanung. ( 12 Jahrgang, Heft 04 April 2010)

Seit Jahren schon arbeite ich als Coach, als EntwicklungsHelfer für Menschen, die mehr Sinn in ihrem beruflichen (und privaten) Leben suchen. Für mich ist das Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit. Je mehr Menschen ich darin unterstützen kann, desto glücklicher werde ich am Ende meines Lebens sein. Was für schöne Aussichten…

Ältere Artikel »