Der Sinn von partizipativer Zukunftsforschung liegt darin, das kreative, schöpferische Potential, das sich besonders in Krisenzeiten zeigt ( im Sinne von: wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch…) abzuschöpfen, zu konzentrieren, zu clustern…in Kontakt,Verbindung und Synergie zu bringen. In letztendlicher Konsequenz sollte es BürgerQualifizierung sein, die Vorbereitung auf schwierigere Zeiten  – aber als qualitativer evolutionärer Sprung. Am Ende des Prozesses könnte eine reifere Form von gesellschaftlichem Miteinander stehen, eine bessere Gegenwart und Zukunft für alle. Ein Zurück zur „Guten Alten Zeit“, Verteilungshickhack und Privilegiengequatsche: Adé. Eine Utopie?

Das Wissen, das in zivilgesellschaftlichen Organisationen mittlerweile vorhanden ist, hätte genug Potential, die Politik in ihrer augenblicklichen Selbstdarstellung bis auf die Knochen zu blamieren. Die Fähigkeit, praktische umsetztbare Alternativen zu entwickeln, entsteht oft leichtfüßiger an der konkreten Basis als am politischen Reißbrett – und wird oft nicht partizipativ in Entscheidungen eingebunden. Aus der Konfliktforschung wissen wir: da wo die Suche nach der gemeinsam besten Lösung im Zentrum der Bemühungen steht, wird das Ergebnis am Ende für alle qualitativ besser sein. In mehr als 80 Prozent alle Fälle bleibt diese Chance ungenutzt, weil die „inneren Haltungen“ andere Ziele und Interessen verfolgen. Viele Selbstdarsteller und RechthabenWoller versperren noch den Weg zum Besseren.

Sorgen wir gemeinsam dafür, damit es nicht so bleibt: Evolutionäre Intelligenz wächst durch Gemeinschaft lernen.